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achtsamMANAGEMENT Silke Krischke Freiburg
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10.09.2015: Konflikte als Chance begreifen – eine Gemeinschaftsaufgabe von Führungskräften, Personalabteilung und Mitarbeitern

„Jeder Mitarbeiter tickt anders. Das ist menschlich, führt in Unternehmen aber oft zwangsläufig zu Streitpotenzial. Meist ist die Konfliktlösung Sache von Führungskräften – muss sie aber nicht zwangsläufig sein. Auch die Personalabteilung und andere Mitarbeiter im Unternehmen können eine Menge leisten.“

Doch meist überwiegen Unsicherheit und Angst vor Eskalationen: Wie soll ich als Führungskraft mit den Konflikten umgehen? Wie schaffe ich es, dass sich die Konfliktbeteiligten zum Gespräch bereit erklären? Wie verhalte ich mich, wenn es zu Eskalationen kommt? Überall, wo Menschen zusammentreffen und miteinander arbeiten, entstehen Reibereien. Die Teilnahme an meinen Seminaren und Trainings geben Antworten auf diese Fragen und bieten den Rahmen für eine praxisnahe Übung und Umsetzung des Erlernten.

Die im folgenden Beitrag des Human Resources Managers zitierte Redaktionsleiterin bestätigt den Nutzen von Fortbildungen im Konfliktmanagement. Der Umgang mit Streitigkeiten lässt sich trainieren. Hierzu gehört ein respektvoller und toleranter Umgang mit den persönlichen Eigenarten der Mitarbeiter. Keimt ein Konflikt auf, sollten Führungskräfte nicht zu lange zögern. Je länger man wartet, desto schwieriger wird es, ein Konfliktpotenzial anzusprechen und zu lösen. Ein unerschrockener und ruhiger Umgang mit Problemen fördert Motivation und Mitarbeiterzufriedenheit.

Konfliktmanagementsysteme bilden den Rahmen für eine solche Streitkultur, die Konflikte als Chance begreift und schaffen die Grundlage für die Bewältigung der gemeinsamen Aufgabe von Führungskräften, Personalabteilung und Mitarbeitern: Ein konstruktiver und fairer Umgang mit Konflikten bleibt weiterhin Führungsaufgabe. Bei der Prävention und Früherkennung kann die Personalabteilung viele Punkte übernehmen, z.B. Unterstützung der Führungskraft bei der Entwicklung von wirkungsvollen Interventionen, Übernahme der Rolle eines Moderators, Koordination einer Hilfe von außen (Mediator, Coach, externe Beratung), Organisation von Follow-Up Gesprächen. Mitarbeiter mit Ausbildung in Mediation und Konfliktmanagement können als interne Anlaufstellen für Konflikte oder Navigatoren im Problemfall genutzt werden, wie dies bei SAP der Fall ist. Jürgen Briem, Initiator und Leiter dieses Projekts bei SAP bestätigt: „Dadurch ist die Hemmschwelle deutlich gesenkt worden. Viele Mitarbeiter nutzen die Möglichkeiten jetzt noch stärker und lassen sich helfen.“ Eine gute Konfliktlösung stärkt die einzelnen Mitarbeiter in ihrer Persönlichkeit und leistet einen guten Beitrag zur Unternehmenskultur. Das steigert wiederum die Attraktivität als Arbeitgeber.

Den vollständigen Artikel des Human Resources Managers finden Sie unter folgendem Link.