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26.07.2016: Die Mitarbeiter – Wertschöpfungsförderer Nr. 1

Haben Sie sich schon mal gefragt, was wir im wirtschaftlich-unternehmerischen Handeln von den sozialen Bereichen lernen können? Ich lade Sie ein auf eine kleine Reise zum Blick über den Tellerrand:

Soziale Organisationen sehen sich im Personalmanagement damit konfrontiert, dass die Leistungsfähigkeit und das Leistungsergebnis untrennbar mit dem Einsatz, der Qualifikation und dem Erfahrungswissen der Mitarbeiter verbunden sind. Wie gut ein Mensch betreut oder gepflegt wird, hängt fast ausschließlich von der betreuenden Person ab, von deren Erfahrung, Wissen, Engagement und Fähigkeit in Beziehung mit dem Gegenüber zu kommen. 75% der laufenden Kosten sozialer Organisationen werden für die Entlohnung dieser Mitarbeiter benötigt. Im Hinblick auf die demografische und auch wirtschaftliche Entwicklung wird die Nachfrage nach Gesundheits- und Sozialeinrichtungen in den nächsten Jahren weiter steigen. Gleichzeitig wachsen die Ansprüche der Kunden an die Betreuung und Pflege und auch die der Mitarbeiter an die Arbeitsbedingungen. Neben steigenden Kosten erhöht sich damit der Qualitätsanspruch an die zu erbringende Leistung. Es wird deutlich, wie wichtig die Förderung von Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ist, um diesen vielfältigen Ansprüchen gerecht zu werden.

Wie in sozialen Organisationen wird auch im wirtschaftlichen Umfeld die Bedeutung des Wertschöpfungsfaktors „Mitarbeiter“ immer wichtiger. Denn es sind die Mitarbeiter, die mit ihren Erfahrungen und ihrer Leistungsfähigkeit das besondere Etwas aus den international verfügbaren Technologien herausholen, das notwendig ist, um den Standort Deutschland zu sichern – vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Und nur motivierte und zufriedene Mitarbeiter sind kreative, innovative und engagierte Mitarbeiter, die ihren Beitrag zur Steigerung der Wertschöpfung leisten.

Es ist die Aufgabe der Unternehmer, die Herausforderungen der Digitalisierung, Mobilisierung und fortschreitenden Technologisierung zu meistern und gleichzeitig die Mitarbeiter zu „Wertschöpfungsförderern“ zu entwickeln.

Sowohl in wirtschaftlichen als auch in sozialen Branchen steigen der Kostendruck und gleichzeitig der Anspruch an die Kundenorientierung. Eine kontinuierliche Entwicklung der Organisation, die aktive Einbindung von Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse, die Umsetzung von Aktivitäten zur Förderung der Mitarbeiterentwicklung und nicht zuletzt auch die Schulung von Managementfähigkeiten sind wesentliche Schritte auf dem Weg zu motivierteren und damit effizienteren Mitarbeitern. Engagement entsteht, wenn Mitarbeiter mit „Kopf, Herz und Hand“ erreicht werden, wenn sie Sinn in ihrer Arbeit erkennen und Wertschätzung erhalten.

Dann entsteht die Bereitschaft, Verbesserungen aktiv zu fördern und umzusetzen.
Dann entsteht Wertschöpfung und Kosteneffizienz.
Dann bleiben Mitarbeiter motiviert dem Unternehmen treu, reden darüber und machen aufmerksam.
Dann interessieren sich potenzielle Mitarbeiter für eine Zusammenarbeit.
Und damit entsteht langfristiger Unternehmenserfolg.

Möchten Sie Ihre „Wertschöpfungsförderer“ aktivieren? Ich freue mich auf Ihren Kontakt und darauf, die für Ihr Unternehmen richtigen Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen. Kontakt